Posted on April 27th, 2008
Eight days after the release of version 1.1, version 1.2 has been completed and may be acquired from our Debian depot or its git repository. The plugin loader as well as the clientsettings option window have been remodeled and plugins are now provided as special formatted tarballs that can be easily installed using the well known plugin installer. Additionally, the IRC away system has been fully implemented now and is therefore ready to be used.
Some nasty and pretty annoying bugs have also been fixed, for instance, all channelflags will be excluded from the nick autocompletion now. For a full list of changes, bugfixes and additions please take a look at the changelog. Windows users will not be able to run this version of tIRC, I simply do not have enough time to modify the code so that it is fully windows compliant.
The platform independence of tIRC defiantly is an important matter, as the client was in fact designed to run on many different platforms, but ever since the introduction of the trayicon and the trayicon flashing mechanism in particular, platform independence was at stake, due to the two completely different approaches of winico, that relies on the windows api and Freedock. The tIRC project is therefore looking for a windows maintainer / packager that is capable of fixing windows related issues within the tIRC code as well as creating full installer packages, for one click installations.
If you are an interested, capable and motivated windows user, that is willing to invest some time and sweat creating a tIRC windows port please let me know. In the meantime, if you are using Windows and want to run tIRC you will have to find a workaround yourself, submit your patch if you did :>.
Posted on April 26th, 2008
Eine der Flausen, die ich seit einigen Tagen mit mir herumtrage ist es, einen eigenen Cut-Up Text zu verfassen. Ins Gehirn gepflanzt bekam ich diese Idee durch das 24C3 Resume des classless Kulla, der das viel besser kann als ich. Nur waren die Kommentare und Gedanken, die mir die Blogger heute zu dem offenen Brief an Frau Merkel lieferten, einfach zu gut um es nicht zu versuchen.
Aber genug des Disclaimers, es folgt der offene Cut-Up der Blogosphere an die Musikkapitalisten. Viel Spass ;)
200 “Künstler” jammern in einem offenen Brief an die Kanzlerin. Sie reden jedoch nicht von Kunst, sondern von Geld. Grundsätzlich ist die Wahrung von geistigem Eigentum durchaus zu unterstützen. Einen Brief mit so viel Ignoranz und Jammereinstellung zu schreiben ist schon echt übel und von den Unterzeichnern werde ich mir mit Sicherheit nichts mehr kaufen.
Jetzt weinst du… Ach, Das tut mir aber leid. Wenn es bei mir scheiße läuft, schreib ich auch keinen Brief an Mama Merkel und versteck mich hinter den Künstlern.
Es ist erschreckend, mit welcher Naivität die Künstler hier Methoden fordern, die von einer breiten gesellschaftlichen Schicht längst kritisiert werden. Letzten
Endes bedeutet dies, dass diese kreativen Köpfe Freunde von Diktatur und Überwachung sind. Genau solche Maßnahmen waren allerdings auch Anfang April vom Europäischen Parlament ausdrücklich abgelehnt worden.
Hey, warum sagt ihr Euren Kunden(!) nicht gleich, dass die sich verpissen sollen? Ach, das tut Ihr ja schon seit Jahren. Sorry, ich vergaß. Bewegt Euch oder geht unter, es juckt mich nicht… Was kann ich für euer geficktes Businessmodell?
Ein Künstler ist jemand, der seiner Kreativität freien Lauf lässt, ungeachtet materieller Faktoren. Der Künstler is kreativ, nicht der Abteilungsleiter Rechnungswesen. Spendet Brot für die Armen, insbesondere denjenigen Vollkünstlern, die dieses Pamphlet unterschrieben.
Allein die Idiotie, dem Urheberrecht und dem geistigen Eigentum einen Feiertag zu widmen, ist mehr als schwachsinnig. Es geht in ihm keineswegs um die Zukunft des Standorts Deutschlands und auch nicht um die Existenz junger Künstler, sondern - ganz banal - um die Sicherung von Pfründen.
[Ist] eines der Kernelemente unserer Gesellschaft, dass wir den Wert von Dingen nur noch am Zahlenwert vor dem Eurozeichen festmachen? Dass selbst Kultur heute Wirtschaft sein muss, um ernstgenommen zu werden? Von mir bekommt ihr nicht einen roten Heller, ich scheiß auf euer Eigentum. Kultur kann nur Allgemeingut sein! Die grössten Kunstwerke wurden nicht aus einem kommerziellem Zweck erschaffen.
Wenn man durch illegale Downloads “Künstler” wie DJ Ötzi und Scooter zum Aufgeben zwingen kann - ICH BIN SOFORT DABEI! Ein Schelm wer dabei Böses denkt! Es
wird an Vielfalt einen ernormen Schub geben, wenn die Musikindustrie nicht mehr bestimmt, was im Radio gespielt wird.
Wie viel Wahrheit steckt in einer von der Industrie selbst gesponsorten Studie? 70% Filesharing + 46% HTTP + 15% "Kleinkram" = 131% … Wow, da sieht man, dass das Internet ein Wachstumsmarkt ist. Völliger
Blödsinn, es geht doch nur um mehr Kohle, Zaster, Rendite. Ende.
Wird nur schwierig sein [von den sagenumwobenen Nachwuchstalenten] überhaupt einen zu finden, diese sind nämlich in der Regel selbst damit beschäftigt ihre Zukunft zu planen. Eine Zukunft, in der sie völlig selbstständig ohne Plattenfirma funktionieren können.
Die Muikindustrie steht für mich synonym für Verzweiflung! Sie selbst wird als Übeltäter ihres eigenen Versagens ohnehin nie aus diesem Dilemma herauskommen.
Learn to play or get the fuck out.
Posted on April 24th, 2008

via IRC
Posted on April 23rd, 2008
Achtung, Blitzinfo! Gleich, also am 23. April 2008 um 22 Uhr, wird es kurzfristig eine neue Chaosradio Sendung geben.
In der Folge 134 werden sich Jakob Kranz, Frank Rosengart und Constanze Kurz mit der Thematik der sozialen Netzwerke auseinandersetzen. Gerade Jugendliche und nicht-so-technik-affine Ältere gehen mit Ihnen doch oft sehr sorglos und merkbefreit um. Ich denke da spontan an die Datenschutz Problematik bei StudiVZ (Anfragen der Polizei wegen dort eingestellter Kifferfotos und deren Protagonisten), oder die Geschichten mit 12 jährigen MySpace Nutzern die Adressen und Telefonnummern öffentlich in ihre Profile schreiben.
Ich bin gespannt auf die Diskussion und habe auch schon direkt ein paar Leute im Auge, denen ich die Aufzeichnung heimlich auf die MP3 Player schieben werde ;-)
Die Streams sollten gleich wie gewohnt über streams.xenim.de verfügbar sein.
Posted on April 22nd, 2008
Einige Zeit ist in dieser Kategorie nichts mehr geschehen. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass ich musikalisch gesehen viel Zeit in der Medieval/Folk Ecke verbracht habe. Seit dem 24C3 begleiten mich allerdings wieder vermehrt elektronische Melodien auf meinen Streifzügen durch die virtuellen Welten.
Und so bin ich auf der Seite von Oxb gelandet. Oxb ist ein in den 80er Jahren in Frankreich aufgewachsener Künstler, der schon in frühen Jahren anfing, sich für Musik zu interessieren und Klavier zu spielen. Wenig später entdeckte er mit einem Commodore (yay) die elektronische Musik, produzierte Musik für die Demoscene und später für ein Hip Hop Projekt. Die Musikstücke, die er unter der Creative Commons zum Download bereitstellt, bieten einen Einblick in seine Fähigkeit, in verschiedensten Stilrichtungen von Dnb über Electrop zu Meditative tolle Musik zu produzieren.
Ein Projekt, in dem Oxb ebenso aktiv ist, stellt die (das?) French Collective dar, “ein Zusammenschluss von französischen Musikern aus der guten alten Demoscene”. Insgesamt 23 Tracks sind dort in zwei veröffentlichen EPs als freie Downloads verfügbar. Auch hier lässt sich keine eindeutige Stilrichtung nennen, denn neben viel Elektronik, IDM oder Funk sind auch reine Akkustikstücke enthalten.
Ich darf Euch beide Seiten in jedem Fall wärmstens ans Herz legen. Qualitativ hochwertige und freie Musik. Was will man mehr?