In den letzten Tagen habe ich mich mal unserer Shell Umgebung auf der wootstube gewidmet. Da ich super viel in der Shell arbeite ist es für mich wichtig, mich darin wohlzufühlen - dieses Ziel habe ich vorerst auch erreicht. Vielleicht findet der Eine oder Andere ein paar nützliche Anregungen, deshalb dokumentier ich das Ganze hiermit.
Fangen wir mit dem Login an:
<strong>/etc/ssh/sshd_config</strong>
Banner /etc/ssh/sshd_banner
Damit erreiche ich, dass vor der eigentlichen Anmeldung bereits klar ist, auf welchem Territorium man sich befindet. Unser sshd_banner ist das geek\o/sphere Logo (kann man sich hier erstellen), welches offiziell mit dem neuen Design (in Kürze, versprochen) online gehen wird.
Nach einer erfolgreichen Authentifizerung mittels Pubkey findet man sich dann in der Bash wieder. Dort habe ich den Prompt angepasst und mir einige praktische “Shortcuts”, so genannte Aliase, angelegt. Die entsprechenden Dependencies sind im Header vermerkt. Kompliziert war die PS1 Line, denn wenn nicht jedes nicht-druckbare Zeichen genaustens escaped wurde bekommt man Probleme mit dem Linewrap. Um den Fehler zu finden habe ich deshalb die Farben in Variablen ausgelagert.
Im nächsten Schritt habe ich mich der Screenrc gewidmet. Da wir auf der Shell grundsätzlich mit Screen arbeiten habe ich das Design an die bashrc angepasst. In der PS1 ist die Uhrzeit vermerkt, also brauchte ich nur noch Tag und Monat. Dazu noch die load, falls mal was im Hintergrund schief läuft, und das wars auch schon so ziemlich. Abweichend zu einer Standardkonfiguration ist noch das STRG+A W Binding, welches eine Übersicht über alle Subscreens liefert. Die anderen Standard Bindings kennt ihr hoffentlich, für die, die sich gerade erst mit Screen anfreunden hier die wichtigsten:
STRG+A C — neues Subscreen
STRG+A SPACE — in nächstes Subscreen wechseln
STRG+A ZAHL — in bestimmtes Subscreen wechseln
STRG+A D — Screen verlassen (detach)
STRG+A SHIFT+A — Subscreen umbenennen
Weil ich auch viel mit nano arbeite habe ich mich zuguterletzt der nanorc gewidmet. Dort habe ich Syntax Highlighting eingebaut, ein automatisches Backup aller bearbeiteten Dateien und ein paar andere Sachen konfiguriert. Die nötigen Dateien dazu findet Ihr im blog di Gas. Die *.nanorc Dateien gehören dann in /usr/share/nano. Weil man ja nicht perfekt ist und einem doch ab und zu mal Fehler unterlaufen wird zusätzlich ein Backup von jeder bearbeiten Datei in nanobackup im Homeverzeichnis des Users abgelegt.
Demnächst bekommt irssi auch noch ein schickes, passendes Theme. Aber fürs Erste bin ich eigentlich ganz glücklich. Ich hoffe Ihr habt ein wenig mitnehmen können. Haut rein!
Edit 01.12.2007: Links fixed!