24c3 Tag 2 [beta]

Posted on December 28th, 2007

by jesse

ZOMG! Der Congress schafft mich. So viele schöne Menschen und Eindrücke und gute Vorträge und Lulzmeister. Mehr Details später aus dem Hackcenter ;)

24c3 Tag 0

Posted on December 26th, 2007

by jesse

Wohoo, gleich muss ich los. Andi ist schon unterwegs und ich treffe gerade die letzten Vorbereitungen. Muss wohl in den sauren Apfel der Deutschen Bahn beissen =(

T30
Wir werden Euch an dieser Stelle über die nächsten Tage ähnlich wie schon mit der Chaos Camp Coverage auf dem Laufenden halten und eine Art Congress Tagebuch führen.

Ich bin schon gespannt, den einen oder anderen endlich mal im Reallife kennenzulernen. Also, bis später ;-)

Ultimative Geekfilme Teil 1

Posted on December 23rd, 2007

by jesse

Inspiriert von einigen englischsprachigen Geekfilme Listen möchte ich Euch mit dieser hiermit beginnenden Serie einige Filme ans Herz legen, die man als Geek, Nerd oder Hacker einfach gesehen haben muss. Übrigens sind sie auch prima als Geschenk geeignet (leider bisschen spät für Weihnachten), also ich würde mich über jeden freuen.

Ausgesucht habe ich nach verschiedenen Kriterien. So muss in einem Film nicht unbedingt ein Supercomputer gehackt werden, um es in meine Liste zu packen. Es geht mir auch um mitschwingende Botschaften, herausgearbeitete Charaktere oder Gesellschaftskritik. Bevor es jetzt losgeht möchte ich noch erwähnen, dass ich Filme am liebsten in der Original Fassung schaue, weil bei der Synchronisation leider gerne mal gespart wird und viel der Stimmung und Atmosphäre verloren gehen kann. Auch wenn Ihr vielleicht nicht jedes Wort versteht, es lohnt sich.

WarGames

Deutscher Titel: War Games - Kriegsspiele
Erscheinungsjahr: 1983
IMDB Bewertung: 7.0/10
Links: imdb | wikipedia

Ausgerüstet mit Akustikkopller, Microcomputer und der typischen Neugierde eines Hackers sucht der Jugendliche David Lightman nach Zugängen zu fremden Systemen und Hintertürchen in Programmen. Dabei bedient er sich der verschiedensten Techniken wie Wardialing, Phreaking und Social Engineering um an Informationen zu gelangen oder auch seine Schulnoten aufzubessern.

Bei dem Versuch, in das System eines Spieleherstellers zu gelangen erhält er plötzlich Zugang zu WOPR, einem Rechner des Nordamerikanischen Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando (NORAD). Ohne so recht zu wissen, was er tut, startet er die Simulation “Weltweiter Thermonuklearer Krieg”. Da WOPR direkten Zugriff auf das Nuklearwaffenarsenal des Landes hat wird die Simulation schnell zu einer realen Bedrohung, als die Raketen auf die Sowjetunion gerichtet werden.

Obwohl WarGames schon mehr als 20 Jahre alt ist halte ich ihn für einen sehr spannenden und unterhaltsamen Spielfilm der viele interessante Aspekte und Problematiken des damals anbrechenden Computer Zeitalters aufgreift. Aspekte, die heute immernoch ihre Gültigkeit haben. Beispielhaft genannt seien da mal das Hacken von David, der sich keine Gedanken um mögliche Konsequenzen macht oder das Anvertrauen von hochkritischen Systemen des Militärs an ungesicherte Computer, von denen im Grunde keiner Ahnung hat.

Tron

Deutscher Titel: Tron
Erscheinungsjahr: 1982
IMDB Bewertung: 6.4/10
Links: imdb | wikipedia | trailer

Ein Jahr vor WarGames kam mit Tron ein aussergewöhnlicher Film in die Kinos, einer der ersten, in dem computergenerierte Sequenzen verwendet wurden. Die Technik der Backlit Animation macht den Film in seiner visuellen Anmut bis heute einzigartig.

Aber zunächst zur Handlung: Kevin Flynn, gespielt von Jeff Bridges, sucht Beweise dafür, dass Ed Dillinger ihm Code geklaut und als seinen ausgegeben hat, was diesen zum Präsident des Grossunternehmens Encom gemacht hat. Allerdings sind seine Versuche, sich von aussen in das Firmensystem einzuhacken immer erfolglos. Nach einem Gespräch mit Freunden, die bei Encom tätig sind, beschliessen sie, sich gemeinsam in Encom zu stehlen und von innen heraus nach Beweisen zu suchen. Im Firmennetz selbst ist das Master Control Programm, kurz MCP, tätig, der die Programme des Systems in eine Art der Knechtschaft zwingt und in einem virtuellen Raum festhält. In dieser Realität innerhalb des Computersystems werden die Programme als menschenähnliche Wesen abgebildet, die Ihren Erstellern, den Usern, ähneln.

Als die Drei nun in den Gebäudekomplex eindringen und Flynns Freund, Alan, sein Programm Tron aktivieren will geht etwas schief. Das MCP wehrt sich und digitalisiert ihn, so dass er sich in der virtuellen Realität, im Computerreich, wiederfindet wo er äusserlich nicht von den Programmen zu unterscheiden ist. Gegen den Willen und die Bestrebungen des MCP und seiner Handlanger Programme macht er sich auf die Suche nach Tron und zu einem Terminal, um mit Alan in der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen.

Nicht nur auf Grund des Kult Status ist der Film empfehlenswert. Systemadministratoren wird die Ähnlichkeit von Tron und dem Tower-Kontroll-Programm Doumont mit den heutigen Firewalls auffallen, die somit bereits einige Jahre vor ihrem Einsatz in der realen Welt thematisiert wurden. Wer sich nich von der eigentümlichen Grafik und wild umhergeworfenen Begriffen aus der EDV abschrecken lässt, wird mit Tron 92 Minuten lang bestens unterhalten. Übrigens wird es bald eine Neuverfilmung geben, da sollte man das Original gesehen haben ;)

Pi - Faith in Chaos

Deutscher Titel: Pi - System im Chaos
Erscheinungsjahr: 1998
IMDB Bewertung: 7.5/10
Links: imdb | wikipedia | Trailer #1 #2

“When I was a little kid my mother told me not to stare into the sun. So once when I was six, I did. The doctors didn’t know if my eyes would ever heal. I was terrified, alone in that darkness. Slowly daylight crept in through the bandages, and I could see, but something else had changed inside of me. That day I had my first headache.”

Das paranoide Mathe-Genie Maximillian Cohen glaubt, alles in der Welt durch Zahlen darstellen und erklären zu können. Wo es Zahlen gibt, gibt es auch Muster (Stichwort Fibonacci), sagt er und widmet sein Leben der Suche nach ihnen. Als Beispiel nimmt er sich den Börsenmarkt vor, denn dort muss es nach seiner These auch Muster und Rechtmässigkeiten geben und wenn es ein Muster gibt, kann er Vorhersagen treffen. Mit seinem Computer Euclid verbringt er Stunden, Tage, Wochen und Monate über Statistiken und Börsenzahlen. Eines Tages stürzt dabei sein Computer ab, wirft aber vorher eine 216-stellige Zahlenfolge aus, die er nicht versteht.

Auf der Suche nach dem Geheimnis dieser Zahl verstrickt er sich immer tiefer in paranoide Wahnvorstellungen, verliert zunehmend den Bezug zur Realität. Natürlich weckt seine Forschung auch Interesse bei diversen Institutionen, eine Frau von der Börse, die finanziellen Gewinn wittert und Vertreter der Kaballa werden auf ihn aufmerksam, verfolgen und bedrängen ihn. Mit dem steigenden Druck nehmen Maximillians Kopfschmerzen und die begleitenden Halluzinationen immer stärker bis er schliesslich die Kontrolle gänzlich zu verlieren scheint.

Obwohl ich kein Mathematiker bin, vielleicht gerade deshalb, zählt Pi zu meinen Top 5 Lieblingsfilmen. Die deutsche Produktion, der Original Ton ist einfach toll, ist komplett in Schwarzweiss Tönen gehalten und vermag es auf hervorragende Art und Weise, den inneren Zwang Cohens auf den Zuschauer zu übertragen, ihn zu packen und daran teilhaben zu. Nicht zuletzt dank des genialen Scores von Clint Mansell verspreche ich 84 Minuten, die Ihr nicht bereuen werdet. Zuletzt sei Euch noch der Soundtrack ans Herz gelegt, der mit bekannten Namen wie Aphex Twin, Massive Attack oder Orbital eine elektronisches, recht Drum ‘n’ Bass lastige Begleitung für die Gespräche und Stimmung nach dem Film bietet. Und hört Euch unbedingt mal den Titel Chaos total von Welle: Erdball (gleichnamiges Album) an ;-)

yigg this

Stricken ist leet

Posted on December 22nd, 2007

by jesse

Bisher gehe ich ja immer mein Feeds Scrollback durch, wenn GCC mal wieder neukompiliert werden will oder ein Systemupdate ansteht. Doch vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, die Zeit sinnvoller zu verbringen? Vor kurzem bin ich eher durch Zufall auf einen interessanten Trend gestossen, das Geek Knitting.

Wahrscheinlich von Gentoo Usern erfunden (*g*) geht es darum, leete Sachen zu stricken. Ob das jetzt ein Space Invaders Pullover ist, ein Tux oder eine Tasche für das Subnotebook: Kaufen ist out, selbst ist der Geek.

Stricken lernen ist kein Problem. Es gibt genug Seiten dazu im Netz, man kann die Mama fragen oder sich die Geek Knitting Folge des Make:Magazine anschauen.

Im 24c3 Ausblick vom CRE wird verkündet, dass es einen Vortrag über das Guerilla Stricken, also das Stricken in der Öffentlichkeit, geben wird: “Let’s get some public knitting going on at the conference!”

So richtig sicher, ob das was für männliche (Hacker) Wesen ist bin ich mir ja noch nicht so richtig, aber, for the lulz, das werd ich mir geben. Andi, kommst Du mit? Oder jemand von unseren werten Lesern? ;-)

Weitere Links:

Linux Games #6: Chromium

Posted on December 11th, 2007

by jesse
You are captain of the cargo ship Chromium B.S.U., responsible for delivering supplies to our troops on the front line. Your ship has a small fleet of robotic fighters which you control from the relative safety of the Chromium vessel. And you’re right in the battle.

Chromium is a fast paced, arcade-style, top-scrolling space shooter. Goal of the game is to survive the adrenalin peaks you get from playing get (*g*). You can read about the question why the game is so difficult: “Quitcher whinin’, you ninny! It’s supposed to be hard! Seriously, Chromium B.S.U. is intended to be a 15 minute adrenaline rush/mental cleanser. Frequent doses of explosions (even your own) can be very therapeutic.” which is pretty self-explanatory.

The rules are simple: every enemy ship that gets past the bottom of he screen will attack Chromium and you’ll lose a fighter. Besides shooting at them you can crash into the enemies or perform a strategic suicide which will kill every ship on the screen.

To make the game more fun you can grab two kinds of pickups: the skulls will supply you with weapons and ammunition, the shiny tuxes boost your shields, repare the ship or give you extra lifes.

Chromium uses SDL (1.1.6 or higher) and Hardware accelerated OpenGL or Mesa. One can find a precompiled Windows Binary, which is “100% unsupported” as well as the sources on the project page. Packages for the various linux distributions are available through the particular managers.


design: makequick.com | modificashuns and bugfixes by jesse
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