by jesse

Ich habe die Referrer auf geekosphere.org und wootstube.de ja in einem Feed und sehe dadurch auch Hotlinks (die übrigens kein Problem für uns sind). Dabei bin ich auf sixtus.soup.io gestossen. Da war ein Bild aus unserer IRC Gallery verlinkt. Und ein Zitat aus dem Kuckucksuhren Post. Darüberhinaus befanden sich zahlreiche weitere Youtube Videos und Bilder aus dem Web auf der Seite. Ich habe dann ein wenig weiter herumgeklickt. Man kann auf soup.io Freunde haben. Zutaten fügt man seiner Suppe via Booklet oder mit netten Overlays auf einer soup.io Seite hinzu.

Das klingt alles sehr bekannt. Von all den vielen Seiten, Diensten, Killer Applikationen und Kommerzspielereien des Web2.0 Hypes Zeitalters hervorgebracht hat haben mich aber nur zwei wirklich gepackt.

Da gibt es yahoo’s del.icio.us, eine Art Online Bookmark Tool, wo ich schon über 1.000 Links getaggt und abgelegt habe. Dort kann man Links an seine Freunde taggen oder Feeds von globalen Tags abonnieren.

Dann gibt es last.fm. Mittels eines Plugins im Audioplayer werden die gehörten Titel plus einiger Metadaten gespeichert und daraus Statistiken erstellt. Empfehlungen für neue Künstler und freie Musik-Downloads sowie verschiedene Nachbarn werden auf Basis des Musikgeschmacks erstellt. Auch hier bin ich mit mehr als 70.000 gehörten Tracks schon einige Zeit dabei.

Ich nutze diese Dienste, weil sie mir einen Nutzen bringen und mein virtuelles Leben bereichern. Und hier kommt Soup.io ins Spiel. Ich verfolge viele verschiedene Strömungen im Netz. Blogs, Social Communities, Imageboards, IRC. Nichtmal der Wirbel um die Krochas ist an mir vorbeigegangen. Früher habe ich aus den Funden Blog- oder Forenposts zusammen gestellt. Heute landet das meistens einfach im IRC. Seit gestern habe ich einen eigenen Soup Account und packe Zeug hinein.

soup Soup ist wie ein Online Schreibblock. Gedanken, Beobachtungen, Zitate, Fotos oder Videos. Alles was mir im Internet so unter den Cursor gerät landet in meiner Suppe. Um den Spass auszuprobieren muss man sich nicht einmal anmelden, das hat mir gefallen. Das Layout der eigenen Seite kann man mit CSS komplett anpassen, Inhalte aus anderen Web2.0 Diensten importieren. Trotz der Ajax Geschichten ist das Interface schnell und aufgeräumt. Überhaupt könnten einige andere Seiten von der Usability lernen.

Ein Blick für den Early Adopter lohnt sich. Was aus Soup allerdings in Zukunft wird, das bleibt abzuwarten. Ich jedenfalls spiele jetzt noch ein wenig damit herum ;-)